Warum regelmäßige Updates so wichtig sind
Sicherheitsupdates für Contao werden in der Regel vorab angekündigt. Und sobald die Sicherheitslücke und das Update öffentlich sind, tickt die Uhr. Aber warum eigentlich?!
Vielleicht betreust du noch ein paar Contao-Oldtimer, bei denen die Unternehmen seit Jahren nicht gewillt sind, Geld für ein Update auszugeben. Oder du hast Installationen, die zwar noch keinen Rost angesetzt haben, aber doch so selten gepflegt werden, dass sich seit dem letzten Update wieder eine daumendicke Staubschicht gebildet hat.
„Bisher ist doch alles gut gegangen …"
Waren früher vor allem bekannte Systeme wie WordPress für Hacker interessant, so kann sich mittlerweile auch ein CMS mit einem Marktanteil von nur 5 % für Hacker lohnen, um zehntausende Installationen zu infizieren oder zu manipulieren. Contao gerät damit zunehmend in den Fokus von Hackern und anderen zwielichtigen Gestalten – SPAM-Wellen über Contao-Formulare hat es bereits gegeben.
Das Gemeine: Gehackte Websites schreien auch nicht mehr zwangsläufig, dass sie gehackt wurden. Ein kleines, eingeschleustes Script auf der Unterseite des Kontaktformulars könnte über Wochen oder Monate Anfragen abgreifen, ehe es jemand bemerkt.
Zwar prüfen mittlerweile auch Hoster und Google, ob Websites potentiell Schadcode enthalten können (ALL-INKL.COM sendet zum Beispiel Mails bei verdächtigen Contao-Installationen) – aber dann ist es unter Umständen schon zu spät.
Sobald personenbezogene Daten im Spiel sind, wird es richtig unangenehm: Stichwort DSGVO bei einer Datenschutzpanne.
Dann doch lieber regelmäßige Contao-Updates und Backups.
Argumente für das Gespräch mit Kund:innen findest du in Update-Notwendigkeit gegenüber Kund:innen begründen. Und falls ein Update doch einmal schiefgeht: Troubleshooting: Wenn ein Contao-Update schiefgeht.