Troubleshooting: Wenn ein Contao-Update schiefgeht

von Dennis Erdmann

Ein Fall aus der Praxis: Ein Entwickler führte ein ganz normales Contao-Update durch, so wie jeden Monat. Doch diesmal schlug die Datenbank-Migration fehl und die Website war nicht mehr erreichbar. Der Contao Manager meldete, dass die Datenbank-Zugangsdaten nicht korrekt wären (was definitiv nicht stimmte) und ließ nur die Wahl zwischen dem abgesicherten Modus oder der Korrektur der Zugangsdaten.

Bei der Fehlereingrenzung half, dass die Installation nur sehr wenige und vertrauenswürdige Erweiterungen enthielt und die Update-Protokolle in trakked keine größeren Versionssprünge zeigten – das Protokoll sparte wertvolle Zeit. Parallel gab es Hilfe im Contao-Slack-Channel.

Die Lösung: Update über Composer

Was am Ende half, war ein Schritt, den man sich allein oft nicht traut: das Update über Composer auf der Kommandozeile ausführen.

Die Migration, die über den Contao Manager zunächst fehlerhaft endete, lief über die Kommandozeile fehlerfrei durch. Danach war die Website wieder erreichbar, und auch Folge-Updates über den Manager waren kein Problem mehr. Das konkrete Problem wurde übrigens noch am selben Tag im Core behoben.

Checkliste: In guten Zeiten durchspielen

Die Lehre daraus: Selbst wenn du in einer Installation alles richtig machst, kann ein Update dennoch (aus unerklärlichen Gründen) schiefgehen. Umso wichtiger ist es, diesen Fall in guten Zeiten einmal durchzuspielen. Folgende Fragen helfen dabei:

  • Erstelle ich regelmäßig Backups? Wie komme ich an die Daten ran? Und wie spiele ich das Backup ein?
  • Gibt es ein Update-Protokoll, z. B. über git oder trakked? Was hat sich beim Update geändert?
  • Wen kann ich kontaktieren, wenn ich nicht mehr weiterweiß?

Warum regelmäßige Updates und Backups die Grundlage für solche Notfälle sind, liest du in Warum regelmäßige Updates so wichtig sind.

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