Browser- und Geräte-Testliste: Blinde Flecken vermeiden

von Dennis Erdmann

Bist du nur auf Apple-Geräten unterwegs? Oder nutzt du ausschließlich Android? Dann hast du womöglich einen blinden Fleck.

Lange Zeit verhielten sich Smartphones und Tablets — egal ob von Apple oder mit Android — „im Großen und Ganzen" ähnlich. Google Chrome basierte auf WebKit, und WebKit wurde wiederum von Apple entwickelt. Selbst als Google mit der eigenen Blink-Engine begann, waren die Unterschiede zunächst zu vernachlässigen. Doch diese Zeiten sind vorbei.

So richtig deutlich wurde das beim Beta-Test von LASR: Dort tauchten Fehler auf, die sich weder auf dem iPhone noch auf dem iPad oder in der Geräte-Emulation von Chrome nachvollziehen ließen.

Firefox ist nicht gleich Firefox

Ein gutes Beispiel für solche blinden Flecken: Auf dem iPhone und iPad verhält sich Firefox wie ein Mobile Safari, weil die Gecko-Engine dort gar nicht zum Einsatz kommt. Auf Android-Geräten ist das anders — dort läuft Firefox mit seiner eigenen Engine.

Die Testliste

Deshalb gehören neben Apple-Geräten auch Android-Geräte (z. B. ein Samsung-Smartphone und -Tablet) auf den Testtisch. Die vollständige Liste der zu testenden Geräte und Browser:

  • Mac: Chrome, Firefox, Safari
  • Windows: MS Edge, Firefox, Chrome
  • iPhone: Mobile Safari
  • iPad: Mobile Safari
  • Samsung Phone: Chrome, MS Edge, Firefox
  • Samsung Tablet: Chrome, MS Edge, Firefox
  • Kindle Fire Tablet: Silk Browser

Die Tendenz: Die Liste wird eher länger als kürzer.

Echte Geräte statt BrowserStack

Natürlich kannst du für solche Tests auch BrowserStack nutzen. Wer aber viel lokal arbeitet, hat es deutlich einfacher, die Geräte direkt vor sich zu haben — und dank Browsersync auf mehreren Geräten gleichzeitig durch die Website zu navigieren.

Welche Fehler bei solchen Tests konkret auffallen und wie du den Aufwand im Rahmen hältst, liest du in Geräte- und Browser-Tests in der Praxis.

  • testing
  • browser
  • responsive
  • qualitaetssicherung

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